Professorin Barbara Zehnpfennig trug vor:

“Hitlers Weltanschauung”, am 29. August 2014

 

 

Nach dem Studum der Philosophie, Soziologie, Germanistik und Geschichte in Berlin wurde Barbara Zehnpfennig 1983 mit einer Arbeit über Platon und Fichte promoviert. 1999 habilitierte sie sich an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg mit einer Arbeit über Hitlers Mein Kampf. Von 1984 bis 1991 lehrte sie an der Freien Universität Berlin und der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1991 bis 1999 nahm sie eine Lehrtätigkeit an der Universität der Bundeswehr in Hamburg wahr. Seit 1999 hat Zehnpfennig eine Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau.
Zehnpfennigs Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind die antike Philosophie, amerikanisches Verfassungsdenken, Totalitarismustheorie und speziell der Nationalsozialismus in theoretischer und ideengeschichtlicher Perspektive. Sie ist erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens (DGEPD) sowie Gründungsmitglied des Bayerischen Zentrums für Politsiche Theorie (BayPol), in dessen Promotionskolleg sie darüber hinaus an der wissenschaftlichen Leitung mitwirkt. Ferner ist Zehnpfennig Mitherausgeberin des Jahrbuchs Politisches Denken der DGEPD.

 

 

Hier noch eine Notiz zu einer Rezension in der Frankfurter
Allgemeine Zeitung vom 24.01.2001.
Barbara Zehnpfennigs ideengeschichtliche Herangehensweise bei der
Interpretation von Hitlers “Mein Kampf”
offenbart dem Rezensenten Frank-Lothar Kroll wirklich neue Erkenntnisse:
“Wie bisher niemand sonst interpretiert
die Autorin Hitlers Weltanschauung konsequent als Paradigma eines
Denkens (…), dessen hervorstechendes Merkmal
in einer selektiven Wirklichkeitswahrnehmung liegt.” Aber damit nicht
genug. Das Buch führt den Rezensenten zur
anerkennenden Hervorhebung des Schlussergebnisses: “Hitlers
Weltanschauung war die falsche Alternative zu einem
falschen Denken und zu einer falschen Praxis”.