Kategorie-Archiv: Salon

Hurra! Wir feiern 10 Jahre Künstlersalon SÜ36!

Im Mai 2006 hatte ich die Idee, für eine Freundin, die gerade ihren neuen Roman veröffentlicht hatte, in meinem Wohnzimmer eine Lesung zu organisieren. Ich lud Nachbarn und Freunde ein. Es wurde ein großartiger Abend mit Lesung, Gespräch, Buffet.

Und nun, im Juni 2016, feiern wir das 10-jährige Bestehen des SÜ36!! Am Freitag, den 24.6., wird meine liebe Kollegin Tanja Dückers bei uns neue Kurzgeschichten und Gedichte vorstellen. Darauf freue ich mich schon sehr!

Seit der erste SÜ36 vor zehn Jahren ein so schöner Auftakt gewesen ist, bitte ich gern befreundete Künstlerinnen und Künstler zu mir und biete Ihnen ein Forum, in dem sie sich präsentieren können. In unserem Wohnzimmersalon herrscht eine besonders innige und herzliche Atmosphäre, obwohl (oder gerade weil?) das Publikum den KünstlerInnen sozusagen „auf dem Schoß“ sitzt. Meist veranstalte ich literarische Lesungen. Zu den Gästen zählten z.B. schon AutorInnen wie Edgar Hilsenrath, Sarah Haffner, Ingo Schulze. Doch der SÜ36 ist offen für alle Kunstrichtungen. So gab Dietmar Wunder Einblick in seine Arbeit als Synchron- und Hörbuchsprecher, es gab Theater- und Musical-Abende (natürlich mit kleinen Ensembles), eine Professorin für Politikwissenschaft hielt einen Vortrag, eine Pop-Band spielte …

Der Charme des SÜ36 liegt wohl darin, dass er eine rein private Veranstaltung ohne Öffentlichkeit ist. Anstatt Eintritt zu zahlen, bringen die Gäste etwas Selbstgemachtes für’s Buffet mit. Und das Buffet ist inzwischen fast schon genauso legendär, wie der Salon selbst! Die Nachbarn sind glücklich, dass in unserer kleinen Straße hier in Berlin-Zehlendorf Kultur mit Niveau geboten wird. Wir wohnen ja hier am Rande der großen Stadt und die kulturellen Zentren Berlins liegen nicht eben vor der Tür.

Nun werden am kommenden Freitag erst einmal die Sektkorken knallen, wenn es heißt: 10 Jahre SÜ36! Ich freue mich auf den Abend mit Tanja Dückers! Und ich bin gespannt auf die nächsten zehn Jahre SÜ36!

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Die Pop-Gruppe Fool spielte

am 30. Oktober 2015 Songs ihrer neuen LP “Hidden Treasure”

Fool – Das sind Steffen Lemke (Vox, Bass), Matthias Irmer (Piano), Ernst Clauder (Cello, Gitarre)

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Die Musik von “fool”, geprägt von den Klangfarben aus Bass, Piano und Cello, ist harmoniesüchtig, warm, melancholisch, aber auch voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen. Selbstironische Texte begleiten und konterkarieren Songs, die sich gern an Joe Jackson und Ben Folds anlehnen.

Hier gibt’s eine Klangprobe und hier geht’s zur Homepage

Franziska Hauser las:

am 24. April 2015 aus “Sommerdreieck”, Roman, Rowohlt Verlag Berlin 2015

Sommerdreieck Roman   Franziska-Hauser3-SÜ36_2015   Sieben Jahre Luxus_Franziska Hauser

Franzsika Hauser, geb. 1975, studierte Bühnenbild und Fotografie an der Berliner Kunsthochschule Weißensee und am Schiffbauerdamm. Seit 2008 schreibt sie u.a.
für die Berliner Zeitung, Nido, Brigitte und Das Magazin. “Sommerdreieck” ist ihr erster Roman, mit dem sie auf der lit.Cologne in Köln den diesjährigen Silberschweinpreis gewann. Ein Band mit Fotografien von Franzsika Hauser, “7 Jahre Luxus”,  ist ebenfalls 2015 im Kehrerverlag erschienen. Die Autorin und Fotografin hat zwei Kinder und lebt in Berlin-Pankow.
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Mehr Infos hier: http://www.foto-haus.info/home.php

Andreas H. Apelt las:

am 27. März 2015 aus “Pappelallee”, Roman, Mitteldeutscher Verlag Halle 2014

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Andreas H. Apelt wurde 1958 in Luckau/ Brandenburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Forstfacharbeiter, studierte er Geschichte und Germanistik und arbeitete als Journalist und Publizist. Da er jedoch immer wieder mit dem DDR-System in Konflikt geriet, musste er sich in verschiedenen Berufen durchschlagen, u.a. war er Kulissenschieber, Mauergehilfe, Gerüstbauer, Gärtner, Hausmeister. Im Oktober 1989 war Apelt Mitbegründer der Partei Demokratischer Aufbruch. 1990 wurde er deren Landesvorsitzender in Berlin. Von 1991 bis 2006 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. 1990 hob Apelt die “Deutsche Gesellschaft – Verein zur Förderung politischer, kultureller und sozialer Beziehungen in Europa” mit aus der Taufe, deren Bevollmächtigter er bis heute ist. 2009 Promotion zum Dr. phil. in Chemnitz. “Pappelallee” ist Apelts fünfter Roman. Er lebt in Berlin.

Mehr Infos unter: http://www.andreas-apelt.de

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Professorin Barbara Zehnpfennig trug vor:

“Hitlers Weltanschauung”, am 29. August 2014

 

 

Nach dem Studum der Philosophie, Soziologie, Germanistik und Geschichte in Berlin wurde Barbara Zehnpfennig 1983 mit einer Arbeit über Platon und Fichte promoviert. 1999 habilitierte sie sich an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg mit einer Arbeit über Hitlers Mein Kampf. Von 1984 bis 1991 lehrte sie an der Freien Universität Berlin und der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1991 bis 1999 nahm sie eine Lehrtätigkeit an der Universität der Bundeswehr in Hamburg wahr. Seit 1999 hat Zehnpfennig eine Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau.
Zehnpfennigs Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind die antike Philosophie, amerikanisches Verfassungsdenken, Totalitarismustheorie und speziell der Nationalsozialismus in theoretischer und ideengeschichtlicher Perspektive. Sie ist erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens (DGEPD) sowie Gründungsmitglied des Bayerischen Zentrums für Politsiche Theorie (BayPol), in dessen Promotionskolleg sie darüber hinaus an der wissenschaftlichen Leitung mitwirkt. Ferner ist Zehnpfennig Mitherausgeberin des Jahrbuchs Politisches Denken der DGEPD.

 

 

Hier noch eine Notiz zu einer Rezension in der Frankfurter
Allgemeine Zeitung vom 24.01.2001.
Barbara Zehnpfennigs ideengeschichtliche Herangehensweise bei der
Interpretation von Hitlers “Mein Kampf”
offenbart dem Rezensenten Frank-Lothar Kroll wirklich neue Erkenntnisse:
“Wie bisher niemand sonst interpretiert
die Autorin Hitlers Weltanschauung konsequent als Paradigma eines
Denkens (…), dessen hervorstechendes Merkmal
in einer selektiven Wirklichkeitswahrnehmung liegt.” Aber damit nicht
genug. Das Buch führt den Rezensenten zur
anerkennenden Hervorhebung des Schlussergebnisses: “Hitlers
Weltanschauung war die falsche Alternative zu einem
falschen Denken und zu einer falschen Praxis”.

Tanja Langer las:

am 13. Juni 2014 aus ihren Büchern:

“Der Tag ist hell, ich schreibe dir” (2012)
“Der Maler Munch” (2013)
“Der Himmel ist ein Taschenspieler” (2014)
alle erschienen im Langen Müller Verlag (München)

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Tanja Langer, 1962 in Wiesbaden geboren, studierte sie in Paris, München
und Berlin, wo sie seit 1986 lebt, die letzten zehn Jahre davon in der
Nähe des Kleist-Grabs in Wannsee. Sie lernte zu fotografieren,
inszenierte und verfasste Theaterstücke, bekam drei Kinder
und verlagerte sich aufs Schreiben.
Ihr erster Roman, “Cap Esterel”, erschien 1999, es folgten sieben weitere
sowie Erzählungen. Seit 2006 wendet sie sich wieder der Fotografie zu
und stellte zweimal aus, ihre “Barbie”- Bilder.
Sie arbeitet gern mit KomponistInnen und verfasste das Libretto
für die Oper ›Kleist‹ von Rainer Rubbert (UA 2008).
Sie ist Mitglied des P.E.N. Seit 2010 Künstlergruppe “Madame Ôrélie”
für szenisches Arbeiten.
Tanja Langer schwimmt gern und liebt überhaupt das Wasser.

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www.tanjalanger.de