Na dann: Rohes Fest! – Ärger mit Oma, Hektik am Herd, zu viele Geschenke

Weihnachten wird als das “Fest der Liebe” bezeichnet. Zugleich ist Weihnachten die Zeit, in der es in den Familien viel Stress und Streit gibt. Vermutlich kann jede/r ein (Weihnachts-) Lied davon singen. Was wir daraus lernen sollten und wie wir uns für die Festtage wappnen können, steht hier:

Tagesspiegel online vom 2.12.2016

Apokalypse oder Chance?

Donald Trump hat die US-Wahl gewonnen. Na und?!, frage ich provokativ in meinem neuesten Artikel für den Tagesspiegel. Geht die Welt jetzt unter? Ich will mir erlauben, neben den schlimmen auch positive Gedanken zu denken. Denn es bringt mich keinen Schritt weiter, wenn ich mich in Hysterie verrenne oder von Angst knechten lasse.

Tagesspiegel online vom 11. November 2016

SÜ36 präsentiert den BÜBÜL VERLAG BERLIN!

Der BÜBÜL VERLAG BERLIN war zu Gast im Künstlersalon SÜ36, vorgestellt von Tanja Langer (die ihn kürzlich gründete) und Wiebke Eden, die eigene und andere bei BÜBÜL erschienene Texte las. Vor Ort auch die Malerin Dietlind Horstmann-Köpper, die die BÜBÜL-Werke liebevoll illustriert. Maria Herrlich, Grafikern mit Zauberhänden und ebenfalls gestalterisch für BÜBÜL tätig, konnte leider nicht dabei sein. Daher an dieser Stelle ein Logo, das Maria Herrlich für den Verlag entwickelt hat:

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Zur Entstehungsgeschichte des kleinen aber feinen Verlages, der Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen wurde, erzählte Tanja Langer folgendes:

“Im Frühjahr hatte ich einen Traum. Ich hielt ein Buch in den Händen, und auf der ersten Seite stand unten als Verlagssignet: BÜBÜL – die bücher mit dem büffel.

Ich stutzte, dann wurde mir klar: es war mein Verlag! Glücklich erwachte ich. Ich sah im Internet nach: Was für ein Tier ist denn dieser Büffel überhaupt? Er gilt in der indianischen Mythologie als Krafttier; eine geheimnisvolle Schamanin in elegantem, weißem Kleid aus Büffelleder brachte den Menschen das Feuer. Es gibt die Kaffernbüffel in Afrika, die Bisons in Amerika, Wasserbüffel in Asien, kurz, der Büffel ist ein internationales Tier, das etwas schlecht sieht, aber dafür umso besser hört. Er ist zäh und er sorgt stets für das Wohl seiner Herde. Je mehr ich las, desto besser gefiel mir die Idee.

Im sonderbaren Wort „bübül“ klingt ja auch die persischtürkische bülbül an, die Nachtigall also, der Vogel der Poesie. Ich verliebte mich in den Büffel in seiner vielfältigen Gestalt. Jede Künstlerin, jeder Künstler, mit dem ich ein Buch machen würde, sollte seinen eigenen Büffel zeichnen. Ich weiß nicht, ob Büffel so schnell auf die Welt kommen wie unser bübül, aber sie vermehren sich gern und traben vergnügt gemeinsam über die Weide. Und so melden sich hoffentlich bald die ersten KünstlerInnen und SchriftstellerInnen, mit ihren Ideen. Einige haben schon gebübült.

Das Entscheidende: Jedes Buch wird liebevoll und individuell gestaltet, in engster Zusammenarbeit mit allen KünstlerInnen und Schreibenden.”

Alle Veröffentlichungen des BÜBÜL VERLAGs BERLIN können hier betrachtet und bestellt werden : http://tanjalanger.de/buebuel/

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Wiebke Eden (links) und Tanja Langer

 

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Von rechts: Dietlind Horstmann-Köpper, Wiebke Eden, Tanja Langer, Nicki Pawlow

 

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Ulrike Plessow: Das orientalische Kochbuch – Bilder, Geschichten und Rezepte der Familie Tatlici

Vor kurzem erhielt ich „Das orientalische Kochbuch“ mit der Post. Ich brauchte ein bisschen, ehe ich begriff, dass Ulrike Plessow es verfasst hat. (Der Name der Autorin steht nicht auf, sondern nur im Buch). Ulrike kenne ich schon seit fast zehn Jahren, sie ist Geschäftsführerin der PR-Agentur BUCH CONTACT und hat meinen ersten Roman betreut. Aus dieser wunderbaren Zusammenarbeit entstand eine schöne Freundschaft. Heute zählt Ulrike zu den Stammgästen meines Künstlersalons „SÜ36“.

14333205_1272680322784688_7134124348512356502_nDass sie nun unter die Autorinnen gegangen ist, ist ein echter Glücksfall! Denn „Das orientalische Kochbuch“ ist ein Juwel unter den Kochbüchern. Weil es mit so viel LIEBE gemacht ist – mit Liebe zu den Gerichten, Liebe zu den Zutaten, Liebe zu den Rezepten, Liebe zum Land, Liebe zu den Menschen und Geschichten, die damit verbunden sind. Ulrikes Mann Özgür stammt aus der türkischen Provinz Hatay und kam als Kind mit seinen Eltern in die Bundesrepublik. Die Rezepte stammen von seiner Mutter, Ulrikes Schwiegermama.
Beim Durchblättern hatte ich sofort das Bild meiner bulgarischen Oma, Baba Wentsche, vor meinem geistigen Auge. Wie oft sah ich sie am Herd stehen und stundenlang mit größter Hingabe die köstlichsten Speisen für die Familie zubereiten. Und tatsächlich findet sich in Ulrikes Buch so manches Gericht, das meine Baba ebenfalls in ihrem Repertoire hatte, als ich Kind war. Die Türkei und Bulgarien sind ja nicht so weit voneinander entfernt …
Unbedingt erwähnenswert sind auch die zauberhaften Illustrationen, auf denen unschwer, neben zahlreichen anderen Familienmitgliedern, Ulrike und Özgür zu erkennen sind.
Ich wünsche diesem tollen Buch den größtmöglichen Erfolg!

 

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“rbb UM 4” sendet am 15.09.2016 live aus dem Alliiertenmuseum in Berlin-Zehlendorf

Hier der heutige “rbb UM 4”-Fernsehbeitrag in Gänze. Es kommen nicht nur der Leiter des Alliiertenmuseums, Bernd von Kostka, und der ehemalige Fotograf der Alliierten, Wolfgang Chodan, zu Wort. Nein, es ist auch sonst eine Menge über Berlin-Zehlendorf zu erfahren.

Der Beitrag über meinen Roman “Der bulgarische Arzt” samt Interview beginnt bei Minute 42’50”. Ein herzliches Dankeschön an das rbb-Team. Ihr wart mehr als toll! Und nun viel Freude beim Ansehen.

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